Klimawandel - na und?

Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon pHv » Mi 16. Apr 2014, 20:52

Der Weltklimabericht weist auf dringenden Handlungsbedarf hin. Wir sollten unseren Abgeordneten ein Signal unserer Verantwortungsbereitschaft senden:

http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... enden.html
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Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon Waidler » Do 19. Jun 2014, 15:32

Also, wenn man einmal aufmerksam durch das Land geht oder fährt, fällt schon einiges auf. Als Kind erlebte ich hier strenge Winter mit eisüberzogenen Wäldern und zugeschneiten Wiesen - meterhohen Schnee und für mich ein Traum. Meine Kinder sind froh, wenn sie dort, wo ich Skipisten und Rodelbahnen mit Schanzen gebaut habe, drei oder vier Tage im Jahr Schlitten fahren können. Schneemänner, die früher Wochen im Garten standen, lohnen sich heut gar nicht mehr. Aber nicht nur der Winter ist heute anders. Pilze, Waldfrüchte (Heidelbeeren, Preiselbeeren): All das ist nicht mehr das, was es war. Ich will jetzt nicht in den Sarkasmus mancher Beiträge einsteigen oder alles auf ein Pro oder Kontra in der Landwirtschaft reduzieren. Einfach das tägliche Beobachten sagt mir, dass die Natur sich verändert. Und leider nicht zum Positiven. Auch wenn das mediale Übertreiben weggerechnet wird, und zb. der hundertjährige Kalender immer wieder Wetterschwankungen beschreibt, so werden Dürrezeiten länger, Winter milder, Hitzerekorde erreicht und so weiter. Das kann nicht gut sein. Ein wenig Bewusstsein zu einem verantwortungsvollen Handeln schadet nicht. An der Basis und beim Einzelnen. Auch wenn China Abgase produziert, wie nie zuvor, auch wenn andere Nationen keine EInsicht zeigen. Jeder, der sich über sein tägliches Handeln Gedanken macht und sein Verhalten im Sinne des Klimawandels ändert, tut Gutes. Der Landwirt, der Industriebetrieb, die Energieerzeuger, alle Autofahrer und so weiter. Just my 2 Cents...
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Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon Bobbel » Do 31. Jul 2014, 16:12

Klimawandel ist eigentlich ein schlecht gewählter Begriff...
Das Klima wandelte sich schon immer phasenweise... das ist der Lauf der Dinge...
Was aber das eigentlich Problem ist, ist nunmal die von Menschen verursachte Veränderung,
denn die ist keineswegs normal...
WIr versuchen ja immer mehr diese von Menschen verursachten Bedrohung abzuschwächen, aber
auf Komfort wollen wir Industrienationen nicht mehr verzichten und die Kleinen wollen
auch die Fehler machen dürfen, die wir gemacht haben....
Tja, irgendwann muss es doch mit der Menschheit zu Ende gehen :roll:
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Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon HarvestMoon » Mo 29. Sep 2014, 17:07

Eine befreundete Geographin erklärte mir einmal, dass ein Auf und Ab des Klimas ganz normal sei. Dennoch denke ich, ist in Bezug auf Klimabelastungen durch CO2 etc. Vorsicht geboten. Man muss den natürlichen Wandel des Klimas ja nicht zusätzlich anheizen.
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Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon Stella » Di 30. Sep 2014, 09:58

Der Bestand der Wirbeltiere in freier Wildbahn soll sich in den letzten 40 Jahren halbiert haben. Verantwortlich hierfür ist unter anderem auch der Klimawandel. Die Industrienationen sind hierfür maßgeblich verantwortlich. Leider sind solche Meldungen sehr schnell wieder vergessen....
http://www.sueddeutsche.de/wissen/wwf-b ... -1.2153127
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Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon kleineshexlein » Di 30. Sep 2014, 19:08

Hallo,
na ja, blickt man auf das Erdzeitalter zurück, so ist festzustellen, dass es auch ohne den Menschen schon Klimaveränderungen gegeben hat. Erwähnt sei nur mal die Eiszeit. Aber auch ganze Landstriche wurden von der blühenden Oase in endlose Wüste verwandelt. Auch zahlreiche Tierarten sind ausgestorben, siehe Dinosaurier. Darauf hatte der Mensch auch keinen Einfluss. Die Natur selbst trägt dazu ihren Beitrag dazu. Natürlich ist Umweltverschmutzung oder Ausbeutung für die Natur zerstörerisch. Was mich jetzt eher ins Nachdenken bringt, ob nicht die Explosion der Weltbevölkerung allgemein zu negativen Folgen sich entwickelt. Eine Art in der Überzahl bedeutet immer Verdrängung einer anderen Art.
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Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon Schnepfe » Mo 6. Okt 2014, 22:23

Soll doch die Bevölkerung explodieren - auch die schwerste Wirtschaftskrise wurde von der Menschheit überwunden. Die Natur wird's schon regeln... :lol:
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Re: Klimawandel - na und?

Beitragvon kleineshexlein » Di 7. Okt 2014, 15:05

@Schnepfe: Bleibt nur zu klären, wie du das der Bevölkerung auf der südlichen Erdkugel erklären willst. Oder wie nennst du dein Dasein auf der nördlichen Kugel, etwa Schicksal, Zufall, gottgegeben? Klar, wer auf der sicheren Seite sitzt, kann gut reden.... :shock: Na ja, wer weiß schon, evtl. hast du dann auch erhebliche Nachteile einer weiteren Explosion der Bevölkerung, bin ja mal gespannt, was du dann darüber sagst...
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